Privatleben |

Beruf, Ehrenamt und drei Kinder

Andreas Herbst ist nicht nur als Objektbetreuer in der Gebäudebewirtschaftung der GMSH im Einsatz, sondern auch als ehrenamtlicher Feuerwehrmann. Beruf, Ehrenamt und seine drei Kinder hat er voll im Griff. Jedoch ist kein Tag wie der andere, daher sind ein starkes Team und gutes Improvisationstalent Gold wert.

Klick. Klick. Klick. Hinten die Kleinsten, vorne der Große und Papa. Im Kofferraum: Rucksäcke, Schulranzen und Laptop. Die Abenteuerreise durch Wattenbek beginnt. Weit müssen sie nicht, jedoch stehen drei unterschiedliche Stationen auf der Route. Als erstes wird der zweijährige Johann zur Tagesmutter gebracht. Fritz ist der Älteste, er ist bereits sechs und geht in die Grundschule. Letzte Station: Kindergarten. Wird auch Zeit, Theo wird langsam ungeduldig. 8.30 Uhr, gleich ist das erste Tagesziel erreicht. Heute läuft alles glatt. Andreas schafft es wohl zeitig ins Büro.

Morgens brauche ich eine gute Stunde, um unsere Jungs zur Tagesmutter, zum Kindergarten und in die Schule zu bringen. Nachmittags sammelt meine Frau unsere Jungs ein.

Andreas Herbst

Da ertönt der Alarm der Freiwilligen Feuerwehr gegenüber der Grundschule. Zu früh gefreut. Zum Glück hat Andreas Herbst an dem Morgen keine Termine. Schnell im Büro Bescheid sagen. Alles klar – ab zum Einsatz. Gerade bei Brandeinsätzen springt Andreas Herbst sofort ein, wenn er in der Nähe ist. Er hat in den letzten drei Jahren extra eine spezielle Atemschutzausbildung absolviert, um seine Jungs von der Feuerwehr besser unterstützen zu können. „Britta, kannst du Theo zum Kindergarten mitnehmen?“ Britta ist eine Bekannte mit Kindern im gleichen Alter. Gut, dass man sich auf dem Land kennt und vertraut.

Ich bin mit voller Leidenschaft Feuerwehrmann. Gut, dass ich bei der GMSH so flexibel arbeiten kann. Wenn das Ehrenamt ruft, muss die Arbeit manchmal warten. Vertrauensarbeitszeit ist da genau das richtige Modell, denn fĂĽr mich steht bei der Arbeit, im Ehrenamt und Zuhause Vertrauen an erster Stelle.

Andreas Herbst

Wenn das Ehrenamt ruft, muss die Arbeit manchmal warten. Gar kein Problem bei der GMSH. Mobiles Arbeiten in Kombination mit Vertrauensarbeitszeit macht das möglich. Auf zur Wache. Ausrüstung an. Mannschaft rein. Ab ans Steuer. Eine Scheune im Nachbarort brennt. Ob Personen in Gefahr sind, wird als erstes geprüft. Zum Glück nicht, also ran ans flackernde Feuer. Schläuche ausrollen, anschließen und Wasser marsch. Jeder Handgriff sitzt. Innerhalb einer halben Stunde ist das Feuer gelöscht. Heute ist die Freiwillige Feuerwehr Wattenbek mit zwei Einsatzfahrzeugen und 15 ehrenamtlichen Helfern ausgerückt. Zu Ende ist der Einsatz jedoch noch lange nicht. Jetzt heißt es: zurück zur Wache, alles säubern und zum Trocknen aufhängen.


Was macht Andreas Herbst bei der GMSH?
Zum Beitrag: Was macht ein GMSH-Objektbetreuer?

Profilbild von: Natali Fricke

Autor/in

Natali Fricke

Stabsstelle Ă–ffentlichkeitsarbeit