Bachelorstudium |

7 Jahre bei der GMSH und trotzdem alles neu

Hanna Stender arbeitet bereits seit sieben Jahren bei der GMSH. Eintönig wird es für sie jedoch nicht. Nach der Ausbildung macht Hanna nun ihr duales Studium mit uns. Bei den Erstitagen lernte sie die GMSH wieder von einer neuen Seite kennen.

Während ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung zur technischen Systemplanerin in der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik arbeitete Hanna Stender viel mit unseren Ingenieurinnen und Ingenieuren zusammen. Nach ihrer Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis intensivierte sich die Zusammenarbeit, sodass ihr Wunsch nach einer Weiterbildung zur Ingenieurin wuchs. Dafür fehlte ihr allerdings das Abitur. Also arbeitete Hanna einige Jahre als technische Systemplanerin bei der GMSH weiter, um währenddessen ihr Fachabitur an der Abendschule erfolgreich nachzuholen.

Ich habe mich bei der GMSH immer sehr wohl gefühlt. Während des Studiums wollte ich den Praxisbezug jedoch nicht verlieren, also habe ich mich für ein duales Studium entschieden.

Hanna Stender

Für ihre eigene berufliche Flexibilität entschied sich Hanna bewusst gegen ein Studium der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik. Zwar würde das zu ihrer Ausbildung passen, jedoch wäre sie mit einem weiteren beruflichen Schwerpunkt in Maschinenbau fachlich breiter aufgestellt. „Die beiden Schwerpunkte ergänzen sich optimal“, sagt Hanna Stender „So kann ich zudem noch weitere Fachgruppen bei der GMSH sowie neue Kolleginnen und Kollegen kennenlernen.“

 

GMSH-Filmprojekt – Team Arbeitswelt

Auch wenn Hanna bereits seit vielen Jahren bei der GMSH arbeitet, sind die GMSH-Erstitage zum Start des Studiums neu für sie. „Rückblickend habe ich die GMSH mal wieder von einer neuen Seite kennengelernt. Besonders die internen Schulungen während der Erstitage waren interessant. Außerdem konnten wir dualen Studierenden von verschiedenen Fachrichtungen und Hochschulen gut zusammenwachsen.“ Als Hanna jedoch von dem Filmprojekt hörte, war sie anfangs ein wenig skeptisch. Als sie dann immer mehr über das Projekt erfuhr, stieg ihre Begeisterung. Hauptdrehort war für Hanna und das Team Arbeitswelt eine GMSH-Baustelle, die so manche Herausforderung mit sich brachte. „Gerade bei den Interviews hatten wir Schwierigkeiten mit dem Baustellenlärm und mussten daher die Szenen sehr oft drehen oder den richtigen Moment abpassen.“ Demzufolge bestand der erste Schnitttag nur daraus, gute und schlechte Szenen zu sortieren. An dem Filmprojekt hat Hanna besonders das selbstständige Arbeiten sowie die Zusammenarbeit mit den anderen Studis und dem Filmteam gefallen.

Szenen zu entwerfen, zu planen und sie dann zu filmen fand ich richtig gut. Wobei ich sagen muss, es ist wirklich kompliziert, Szenen genauso wie geplant auszuführen.

Hanna Stender
Praxisphasen in der GMSH

Für die GMSH-Praxisphasen wünscht Hanna sich, einerseits den Ingenieurberuf insbesondere bezogen auf die Arbeiten bei der GMSH näher kennenzulernen. Und andererseits möchte sie die Arbeitsweisen und Liegenschaften von anderen Abteilungen kennenlernen. Denn ihre Ausbildungs- und Arbeitszeit verbrachte sie größtenteils nur im Landesbau.

Außerdem freue ich mich, nach dem halben Jahr an der Fachhochschule wieder zur GMSH zu gehen.

Hanna Stender
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GMSH-Erstitage: Filmteam Hochschule
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GMSH-Erstitage: Filmteam Freizeit
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Für das Projekt hatten wir die Firma Kreuzweise, bestehend aus zwei jungen Filmemachern, gebucht. Ihr Spezialgebiet: in vier Tagen einen fertigen Film produzieren. Wer nun denkt, dass das Filmteam alles gemacht hat – liegt falsch. Kreuzweise hat nur Grundlagen vermittelt und begleitet. Drehbuch schreiben, filmen und schneiden haben unsere Studierenden selbst übernommen.

Vier Tage bis zum fertigen Film

Vier Tage begleitete Kreuzweise uns. Man bedenke, die Studierenden kannten sich gerade einmal ein paar Tage. Innerhalb dieser vier Tage entwickelte sich aus der Gruppe ein Team, das eine unvergessliche Zeit mit viel Spaß und einer dynamischen Zusammenarbeit erlebte. Anfangs skeptisch, diese große Aufgabe erfüllen zu können, waren am Ende alle von dem tollen Projekt begeistert und zu Recht stolz auf ihre Ergebnisse.

  • Tag 1: Konzept

    Zuerst mussten die Ziele des Films geklärt werden und welches Publikum damit angesprochen werden soll. Die Studierenden wurden in Gruppen eingeteilt, sodass schnell klar wurde, dass drei kurze Filme entstehen. Zusammen mit der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit fixierten die Studierenden die Themen: Hochschule, Arbeitswelt und Freizeit. Drei Themen, die dual Studierende im täglichen Leben bewegen. Am Abend des ersten Workshops standen Drehbücher mit allen Szenen und Locations fest. Mit einer abschließenden Einweisung in das Equipment endete der Tag.

  • Tag 2: Drehtag

    Zwei Tage später war schon der Drehtag. In der Zwischenzeit hatten die Studierenden ihre Locations abgefahren, Drehgenehmigungen für eine GMSH-Baustelle, an der Hochschule Kiel und am Kieler Bootshafen eingeholt. Sie organisierten Interviewpersonen, schrieben Sprechertexte und machten sich mit dem Filmequipment vertraut. Ausgerüstet mit einem Firmenwagen hieß es: Gas geben und Kamera ab. Jedem Team stand ein kompetenter Kameramann beratend zur Seite. Mikrofon, Lichtdefuser und Kamera mussten die Studierenden jedoch selbst bedienen.

  • Tag 3 und 4: Schnitt

    Gewappnet mit großen Schnitt-Monitoren und leistungsstarken Computern rückte die Firma Kreuzweise für die letzten beiden Tage an. Hunderte Megabyte an Filmmaterial sind am Drehtag entstanden. Nun mussten die schönsten Szenen gefunden werden, damit diese mithilfe eines Schnittprogramms zu einem Film zusammengesetzt werden. Viele Sequenzen lagen mehrfach vor, da man sich beim Sprechen verhaspelt hatte oder die Stimme zu nervös klang. Das Programm zu bedienen war nicht schwierig, aber die vielen einzelnen Videos zu sichten und sekundengenau aneinanderzulegen beanspruchte viel Zeit. Nicht zu vergessen Farbtonkorrekturen, Soundeffekte und Texte wurden ebenfalls integriert. Am Ende des letzten Tages präsentierten die Studierenden ihre Filme stolz ihrer Ausbildungsleitung.

Profilbild von: Natali Fricke

Autor/in

Natali Fricke

Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit